{"id":310,"date":"2021-10-04T10:35:13","date_gmt":"2021-10-04T10:35:13","guid":{"rendered":"https:\/\/publicsector.ch\/osteopathie-und-diplomanerkennung-die-gerichte-mussen-eine-verspannung-losen-310"},"modified":"2024-04-29T08:19:42","modified_gmt":"2024-04-29T08:19:42","slug":"osteopathie-und-diplomanerkennung-die-gerichte-mussen-eine-verspannung-losen-310","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/publicsector.ch\/en\/osteopathie-und-diplomanerkennung-die-gerichte-mussen-eine-verspannung-losen-310\/","title":{"rendered":"Osteopathie und Diplomanerkennung: Die Gerichte m\u00fcssen eine Verspannung l\u00f6sen"},"content":{"rendered":"<p><em>Mit der Einf\u00fchrung des Gesundheitsberufegesetzes sind die Regeln f\u00fcr die Osteopathie strenger geworden. Wer eine Berufszulassung in der Schweiz m\u00f6chte, braucht einen Mastertitel oder ein anerkanntes Diplom. Dies gilt auch f\u00fcr Berufsleute, die bereits seit l\u00e4ngerem praktizieren. Nun hapert es bei der Anerkennung ausl\u00e4ndischer Diplome. F\u00fcr viele liegt die Hoffnung deshalb bei der Verwaltungsjustiz.<\/em><\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"683\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/publicsector.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Osteopathie-683x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-311\" srcset=\"https:\/\/publicsector.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Osteopathie-683x1024.jpg 683w, https:\/\/publicsector.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Osteopathie-200x300.jpg 200w, https:\/\/publicsector.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Osteopathie-768x1152.jpg 768w, https:\/\/publicsector.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Osteopathie-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/publicsector.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Osteopathie-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/publicsector.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Osteopathie-624x936.jpg 624w, https:\/\/publicsector.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/Osteopathie-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption>Es klemmt auch auf der rechtlichen Ebene (K. Grabowksa\/pexels) <\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Osteopathie hat sich in der Schweiz gut etabliert. Lange als Pseudowissenschaft betitelt, gilt die manuelle Heiltherapie heute als anerkannter Gesundheitsberuf. Im Bundesgesetz \u00fcber die Gesundheitsberufe, kurz <a href=\"https:\/\/www.fedlex.admin.ch\/eli\/cc\/2020\/16\/de\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.fedlex.admin.ch\/eli\/cc\/2020\/16\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">GesBG<\/a>, wird die Osteopathie seit 2020 einheitlich geregelt und auf die gleiche Ebene wie z.B. Physiotherapie oder Ern\u00e4hrungsberatung gestellt.<\/p>\n<p>Das GesBG regelt auch die Zulassungsbedingungen f\u00fcr die Osteopathie. Wer in fachlicher Eigenverantwortung Behandlungen anbietet, braucht daf\u00fcr eine Bewilligung. Wesentliche Voraussetzung f\u00fcr eine Berufszulassung ist der Bildungsnachweis. Das GesBG verlangt einen Masterabschluss der Fachhochschule oder einen gleichwertigen Titel. Bislang wurde an Studienabsolventen das interkantonale Diplom in Osteopathie der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) verliehen. F\u00fcr sie \u00e4ndert sich vorerst nichts. Laut GesBG sind die interkantonalen Diplome dem neuen Mastertitel FH gleichgestellt.<\/p>\n<h3>Stressfaktor Diplomanerkennung<\/h3>\n<p>Ein ganz anderes Bild pr\u00e4sentiert sich bei den ausl\u00e4ndischen Osteopathie-Diplomen. Deren Inhaber m\u00fcssen die H\u00fcrde der Diplomanerkennung nehmen. Osteopathinnen und Osteopathen mit nicht anerkannten ausl\u00e4ndischen Diplomen brauchen bis sp\u00e4testens 1. Februar 2025 eine Anerkennung. Nach diesem Datum droht der Entzug der bestehenden Bewilligung oder die Ablehnung eines neuen Bewilligungsgesuchs. Einem Bericht der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/nzzas.nzz.ch\/schweiz\/osteopathen-in-der-schweiz-hoehere-huerden-fuer-diplom-ld.1637277?reduced=true\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/nzzas.nzz.ch\/schweiz\/osteopathen-in-der-schweiz-hoehere-huerden-fuer-diplom-ld.1637277?reduced=true\" target=\"_blank\">NZZ am Sonntag<\/a> zufolge sind von dieser Regelung landesweit bis zu 600 Osteopathinnen und Osteopathen betroffen. <\/p>\n<p>Nun sind einige Kantone dazu \u00fcbergegangen, die neuen Anforderungen bereits heute durchzusetzen. Therapeuten berichten von amtlich angeordneten Praxisschliessungen. Andere Praxen finden keine Fachleute mit dem erforderlichen Bildungsnachweis auf dem Arbeitsmarkt. Krankenkassen verweigern die Leistungs\u00fcbernahme bei nicht anerkannten Therapeuten. Die Spielr\u00e4ume f\u00fcr Berufsleute ohne Anerkennung werden enger.<\/p>\n<h3>Triggerpunkt Beh\u00f6rdenpraxis<\/h3>\n<p>Die Diplomanerkennung wird damit zur Schl\u00fcsselstelle einer halben Berufsbranche. Denn was im Gesetz nach einer Formalit\u00e4t t\u00f6nt, ist in der Realit\u00e4t f\u00fcr viele Fachleute ein Spiessrutenlauf. Die bislang f\u00fcr die Anerkennung der Gleichwertigkeit zust\u00e4ndige Kommission der GDK zeichnete sich durch eine \u00e4usserst restriktive Praxis aus. Auf Beschwerde von Betroffenen hin musste das Bundesgericht bereits mehrmals korrigierend eingreifen und warf den Beh\u00f6rden auch schon formelle <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/it\/php\/aza\/http\/index.php?lang=it&#038;type=highlight_simple_similar_documents&#038;page=2&#038;from_date=&#038;to_date=&#038;sort=relevance&#038;insertion_date=&#038;top_subcollection_aza=all&#038;docid=aza%3A%2F%2F06-06-2017-2D_7-2017&#038;rank=11&#038;azaclir=aza&#038;highlight_docid=aza%3A%2F%2F02-12-2011-2C_654-2011&#038;number_of_ranks=526\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/it\/php\/aza\/http\/index.php?lang=it&#038;type=highlight_simple_similar_documents&#038;page=2&#038;from_date=&#038;to_date=&#038;sort=relevance&#038;insertion_date=&#038;top_subcollection_aza=all&#038;docid=aza%3A%2F%2F06-06-2017-2D_7-2017&#038;rank=11&#038;azaclir=aza&#038;highlight_docid=aza%3A%2F%2F02-12-2011-2C_654-2011&#038;number_of_ranks=526\" target=\"_blank\">Rechtsverweigerung<\/a> vor.<\/p>\n<p>Lange anerkannte die GDK-Kommission grunds\u00e4tzlich keine Diplome von privaten Hochschulen im Ausland. Dies ist deshalb heikel, weil ein Grossteil der ausl\u00e4ndischen Studieng\u00e4nge in Osteopathie an Privathochschulen angeboten werden. Das <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F25-02-2019-2C_662-2018&#038;lang=de&#038;type=show_document&#038;refresh=1&#038;zoom=YES&#038;\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2F25-02-2019-2C_662-2018&#038;lang=de&#038;type=show_document&#038;refresh=1&#038;zoom=YES&#038;\" target=\"_blank\">Bundesgericht stellte klar<\/a>, dass auch \u00abprivate\u00bb Diplome grunds\u00e4tzlich anerkennungsf\u00e4hig sind, wenn der betreffende Masterstudiengang im Ausland staatlich akkreditiert ist. Auch dann unterzog die GDK solche Diplome aber einer strengen Qualit\u00e4tskontrolle aus fachlicher Sicht.<\/p>\n<p>Mit der Einf\u00fchrung des GesBG \u00fcbernahm das Schweizerische Rote Kreuz SRK die Diplomanerkennung. Erste \u00abPre-Checks\u00bb, \u2013 so heisst die standardisierte <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.redcross.ch\/de\/ablauf-des-anerkennungsverfahrens\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.redcross.ch\/de\/ablauf-des-anerkennungsverfahrens\" target=\"_blank\">Vorpr\u00fcfung<\/a> der Anerkennungsgesuche \u2013, und definitive Entscheide verheissen f\u00fcr die Betroffenen nichts Gutes. Von Besitzerinnen und Besitzern von Diplomen aus Deutschland, Frankreich und anderen Nachbarl\u00e4ndern fordert das SRK einen Anpassungslehrgang mit Pr\u00fcfung. Die Krux dabei: ein solcher Kurs wird in der Schweiz gar nicht angeboten. Bislang bietet einzig die Fachhochschule Westschweiz einen f\u00fcnfj\u00e4hrigen Vollzeit-Masterlehrgang in Osteopathie an. Immatrikuliert werden pro Jahr nur gerade 30 Studierende. Ein zweiter Studiengang in der Deutschschweiz steht erst in Planung. Zwischen der Regulierung und der Realit\u00e4t in der Osteopathie \u00f6ffnet sich eine L\u00fccke, in die nicht wenige Berufsleute zu fallen drohen.<\/p>\n<h3>Renkt es die Verwaltungsjustiz ein?<\/h3>\n<p>Gerade f\u00fcr Osteopathinnen und Osteopathen, die schon lange in der Schweiz t\u00e4tig sind, h\u00e4tte ein Entzug oder die Verweigerung der Bewilligung wegen fehlender Anerkennung einschneidende Folgen. So verwundert es nicht, wenn gestandene Berufsleute den Gang ans Gericht als letzte Option sehen. Das Bundesverwaltungsgericht ist die erste Anlaufstelle f\u00fcr Beschwerden gegen negative Anerkennungsbeschl\u00fcsse des SRK. Ein kl\u00e4rendes Urteil steht indes noch aus.<\/p>\n<p>Entscheidend ist die Auslegung der europ\u00e4ischen Anerkennungs-Richtlinie RL 2005\/36. Die Richtlinie ist f\u00fcr die Schweiz verbindlich und wird in einer Verordnung des Bundes (<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.fedlex.admin.ch\/eli\/cc\/2020\/19\/de\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.fedlex.admin.ch\/eli\/cc\/2020\/19\/de\" target=\"_blank\">GesBAV<\/a>) konkretisiert. Ein mutmasslich im Zusammenhang mit einem Verwaltungsprozess erstelltes <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.unifr.ch\/ius\/euroinstitut\/fr\/assets\/public\/files\/publications\/cahiers%20fribourgeois\/cahier28.pdf\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.unifr.ch\/ius\/euroinstitut\/fr\/assets\/public\/files\/publications\/cahiers%20fribourgeois\/cahier28.pdf\" target=\"_blank\">Legal opinions<\/a> der Uni Fribourg kommt zum Schluss, dass auf Anerkennungsgesuche f\u00fcr Diplome aus dem EU-Raum aufgrund der Richtlinie zwingend eingetreten werden muss. Bessere Karten hat auch, wer seine Ausbildung in einem Land absolviert, in dem Osteopathie ein regulierter Beruf ist.<\/p>\n<p>Ein Lichtblick f\u00fcr erfahrene Berufsleute ist sodann ein j\u00fcngeres <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2Faza:\/\/05-01-2021-2C_422-2020&#038;lang=de&#038;zoom=&#038;type=show_document\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.bger.ch\/ext\/eurospider\/live\/de\/php\/aza\/http\/index.php?highlight_docid=aza%3A%2F%2Faza:\/\/05-01-2021-2C_422-2020&#038;lang=de&#038;zoom=&#038;type=show_document\" target=\"_blank\">Urteil des Bundesgerichts<\/a>, der h\u00f6chsten Instanz der Schweiz. Der Fall betrifft einen Osteopathen mit franz\u00f6sischem Diplom (D.O.), der im Kanton Wallis seit dem Jahr 2000 eine Praxis betreibt. Die Beh\u00f6rden verweigerten die Anerkennung mit Verweis auf die fehlenden zwei Praxisjahre im Anschluss an die Ausbildung und unter Aufsicht einer Inhaberin oder eines Inhabers des interkantonalen Diploms. Das Bundesgericht bezeichnete es als \u00abschockierend\u00bb, dass die Erfahrung des Osteopathen nicht ber\u00fccksichtigt werde. Denn der Therapeut konnte bis 2012 gar nichts vom Erfordernis der Praxisjahre unter fachlicher Aufsicht wissen. Die betreffende <a href=\"https:\/\/www.belex.sites.be.ch\/frontend\/versions\/664\/embedded_version_content\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.belex.sites.be.ch\/frontend\/versions\/664\/embedded_version_content\">Regelung<\/a> trat erst in jenem Jahr in Kraft. Zu dieser Zeit hatte der Osteopath schon zw\u00f6lf Jahre Berufserfahrung gesammelt.<\/p>\n<p>Auch wenn der Fall noch zum alten Recht vor Einf\u00fchrung des GesBG ergangen ist, ist er doch ein klares Signal an das SRK \u2013 und die Krankenkassen \u2013, bei Fachleuten mit langj\u00e4hriger Praxis in der Schweiz die erworbene Berufserfahrung geb\u00fchrend zu ber\u00fccksichtigen. So wie es die Vorschriften verlangen.<\/p>\n<h3>Auch eine Frage der Ethik<\/h3>\n<p>In der rechtlichen Diskussion schwingt zuletzt aber auch eine ethische Frage mit. Die Betroffenen sind meist einheimische Berufsleute, die f\u00fcr die Ausbildung in die EU gehen mussten und anschliessend in der Schweiz den Beruf aus\u00fcbten. Ist es korrekt, diesen Fachpersonen nun im Nachhinein den Stecker zu ziehen? Manchmal riecht es etwas stark nach Formalin im Land.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong>: Die Regulierung des Berufsbilds Osteopathie setzt hohe H\u00fcrden f\u00fcr Fachpersonen mit ausl\u00e4ndischen Diplomen. Bei jetzigem Stand der Dinge liegt es in der Hand der Gerichte, den SNAFU f\u00fcr viele Osteopathinnen und Osteopathen abzuwenden.<\/p>\n<h2>\u00dcbersicht: wie ist mein Diplom betroffen?<\/h2>\n<figure class=\"wp-block-table\">\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Osteopathin\/Osteopath<\/strong><\/td>\n<td><strong>Folgen f\u00fcr das Diplom<\/strong><strong><\/strong><\/td>\n<td><strong>\u2026 f\u00fcr die Berufsbewilligung <\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Mit M.Sc. FH in Osteopathie<\/td>\n<td>= Standard nach GesBG<\/td>\n<td>Anspruch, wenn sonstige Voraussetzungen erf\u00fcllt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Mit interkantonalem Diplom GDK (Diplome bis max. 2023)<\/td>\n<td>Automatische Gleichwertigkeit mit M.Sc. FH<\/td>\n<td>Anspruch, wenn sonstige Voraussetzungen erf\u00fcllt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Mit anerkanntem ausl\u00e4ndischem Diplom<\/td>\n<td>Automatische Gleichwertigkeit mit M.Sc. FH<\/td>\n<td>Anspruch, wenn sonstige Voraussetzungen erf\u00fcllt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Mit <em>nicht<\/em> anerkanntem Diplom<br \/>in Kanton <em>mit<\/em> bestehender<br \/>Bewilligungspflicht<\/td>\n<td>Diplomanerkennung bis 1. Februar 2025 erforderlich (<em>noch nicht best\u00e4tigt<\/em>)<\/td>\n<td>Bestehende Bewilligung bleibt im Kanton des Berufsorts g\u00fcltig<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Mit <em>nicht<\/em> anerkanntem Diplom<br \/>in Kanton <em>ohne<\/em> bisherige Bewilligungspflicht<\/td>\n<td>Diplomanerkennung bis 1.\u00a0Februar 2025 erforderlich<\/td>\n<td>Bewilligung sp\u00e4testens bis 1. Februar 2025 erforderlich<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Fachlich nicht eigenverantwortlich bzw. unselbst\u00e4ndig Angestellte mit Diplom GDK oder ausl. Diplom<\/td>\n<td>GesBG ist nicht anwendbar <em>Kantonale<\/em> Regeln sind zu beachten<\/td>\n<td>Keine Bewilligungspflicht nach GesBG, aber: oft kantonale Bew.pflicht <br \/>Krankenkassen verlangen teilweise anerk. Diplom<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/figure>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Einf\u00fchrung des Gesundheitsberufegesetzes sind die Regeln f\u00fcr die Osteopathie strenger geworden. Wer eine Berufszulassung in der Schweiz m\u00f6chte, braucht einen Mastertitel oder ein anerkanntes Diplom. Dies gilt auch [\u2026]<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[23],"tags":[28,59,31,60,37],"class_list":["post-310","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gesundheitsrecht","tag-diplomanerkennung","tag-gesundheitsrecht","tag-osteopathie","tag-srk","tag-verwaltungsrecht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/publicsector.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/310","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/publicsector.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/publicsector.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/publicsector.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/publicsector.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=310"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/publicsector.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/310\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":348453,"href":"https:\/\/publicsector.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/310\/revisions\/348453"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/publicsector.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=310"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/publicsector.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=310"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/publicsector.ch\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=310"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}